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In Lübeck war am Sonntag nach einem Bruch einer Hauptwasserleitung unter dem Fluss Trave die Trinkwasserversorgung ausgefallen. 130000 Haushalte waren sieben Stunden lang ohne Wasser. Beim Lesen des NDR-Artikels und der Kommentare fallen einige Dinge besonders auf:

* „Viele Menschen kaufen Trinkwasser an den Tankstellen ein“ – weil sie keines vorrätig haben

* „Damit die Versorgung vor allem in den Krankenhäusern gewährleistet war, setzte die Feuerwehr Tankwagen ein. Das Problem dabei sei die Einhaltung der Hygienevorschriften gewesen, sagte ein Sprecher“. Dazu sieht man Fotos von einem LF, mit dem per C-Rohr Putzeimer mit Wasser befüllt werden? Ich darf mal vermuten dass das Wasser abgekocht werden musste. Hat das THW nicht Trinkwasser-Fachgruppen, die z.B. in Haiti im Einsatz waren?

* „Wir haben in Lübeck 23 Gerätehäuser, die über das gesamte Stadtgebiet verteilt sind. Die Bewohner wissen, wo sich diese befinden“ – den Kommentaren zufolge sind Teile der Bevölkerung eben nicht in der Lage, ein Gerätehaus aufzufinden.

Mein Fazit: Wenn so etwas im Hochsommer passiert, droht ein ernstes Problem.

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