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(iw) Bleiben wir in UK. Hier (PDF) zufällig über einen Fitness-Ratgeber gestolpert, der sich spezifisch an Feuerwehrleute richtet. Es fehlen zwar Hinweise auf Ernährung und ausgeglichene Psyche (die beide ebenso wichtig sind), aber so eigentlich ein sehr schöner Ratgeber.

Die Säulen der Feuerwehrfitness sind: Ausdauer, Muskelkraft, Muskelausdauer sowie Beweglichkeit. Allesamt können ohne großen Aufwand gezielt trainiert werden.

Es werden auch konkrete Tipps gegeben, gut gefallen hat mir die „Handkraft“, die man beim Tragen von Geräten braucht. Wie lange, bis der Spreizer auf die Zehen fällt? Später, wenn man so einfache Übungen wie mit dem Tennisball macht. Fazit: Empfehlenswert.

 

Seit den Anfängen des Feuerwehr Weblog vor über sechs Jahren hatte ich das Privileg, die eine oder andere Feuerwehr hierzulande kennenzulernen. Jenseits der Reportagen lernt man natürlich auch die Leute kennen, und oftmals auch die Kultur in deren Wehr. Technik, Ausbildung oder Motivation in allen möglichen Ausprägungen, positiv wie negativ.

Eines jedoch taucht fast nie auf: ein Blick in die Zukunft. Und zwar ein fundierter. Wenn überhaupt, dann habe ich einen Beschaffungsplan für Fahrzeuge sowie Aktionen zur Gewinnung von Nachwuchs gesehen, aber die Zukunft besteht ja aus viel mehr. Wer hat sich denn mal eingehend damit beschäftigt? Weiterlesen

(iw). Andere Länder, andere Feuerwehrwesen, andere Probleme. Die Labour-Regierung der 2000er Jahre setzte sich daran, das Feuerwehrwesen zu „regionalisieren“. Die bisher 46 vorhandenen Leitstellen sollten in 9 Regional Control Centres zusammengefasst werden. In Zusammenarbeit mit dem privaten Sektor wurde Gelände angemietet, Gebäude errichtet und ausgestattet – nur mit der Technik haperte es. So sehr, dass das Vorhaben Ende 2010 aufgegeben wurde, nach Millionen ausgegebenen Pfund. Nur das Londoner Zentrum soll in Betrieb gehen, vor Allem mit Hinblick auf die olympischen Spiele 2012.

Das sind die Fakten – was sich dahinter verbirgt, kann nur erahnt werden. Tatsächlich scheinen massive technische Probleme des Hauptauftragnehmers EADS zumindest Kern des Problems sein. Die Feuerwehr-Gewerkschaft hatte sich seit Anfang dagegen gesträubt.

Das Ende der Probleme ist nicht in Sicht. Laut Guardian fällt ca. eine halbe Milliarde Pfund für Infrastrukturkosten an, Miete muss gezahlt werden und wie kann man überhaupt eine Leitstelle vermieten?

Ein Projekt dieser Komplexität ist sicherlich nicht nur eine technisch-operative Sache, so empfiehlt sich die Lektüre der Kommentare im Guardian-Artikel. Neben den üblichen Trolls und Lynchjustizanhänger finden sich interessante Aussagen. Darunter solche, dass die Feuerwehren befürchteten, Kompetenzen an zentrale Instanzen zu verlieren, und, dass EADS eigentlich kein Softwareunternehmen sei, und an die billgst anbietenden Subunternehmer Aufträge vergeben habe. Ob das alles stimmt, wer weiss, aber man erahnt die Komplexität eines Projekts dieser Größenordnung.

Bitter ist nur die Menge an Geld, die in den Wind geschossen wurde, besonders vor dem Hintergrund, dass UK aktuell wirklich extreme Einschnitte in den Ausgaben tätigt.

Weitere Informationen bei Wikipedia, oder bei BBC. Wie gesagt, ein objektives Urteil ist fast unmöglich.

Kategorie: Aktuelles, Ausland
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(iw). Manchmal im Leben, da gibt es Dinge, wo die Kinnlade schnell und laut herunterklappt. Das ist doch DIE Inspiration zu einer neuen Leistungsprüfung, oder? (Kottke)

Kategorie: Aktuelles, Ausland
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(iw) Wenn ich etwas gelernt habe, ist es, (fast) nichts pauschal zu verdammen. In manch anderen Ländern funktionieren Dinge, die hier sofort und pauschal abgetan werden, und umgekehrt natürlich auch. Darum wertungsfrei ein Link zu einem VorausLöschMotorrad in Merseyside, UK. Wer’s mag :) Kurze Frage: wo kommt das PA hin / her?

Kategorie: Ausland, Techwatch, Fahrzeuge, Ausrüstung, Produkte
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Glimpflich ausgegangen ist folgender Unfall:

Unabhängig von diesem Video die Erinnerung daran: verhältnismässig fahren, immer anschnallen.

Kategorie: Kurznachrichten
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