Team | AGB | Impressum | Datenschutzbestimmungen | Kontakt | Bilder | Facebook | Twitter | Werben im FWnetz

(cl). Wie Irakli in seinem Artikel schon angedeutet hat, sind erste USAR-Teams auf dem Weg ins Katastrophengebiet. Japan hat bei der OCHA in Genf um internationale Hilfe gebeten. Rund 68 Teams aus 45 Ländern haben ihre Hilfe angeboten und sich bei der oben angesprochenen UN-Organisation einsatzbereit gemeldet. Darunter auch die deutschen Teams von @fire, ISAR und THW.
Das THW hat bereits 4 Spezialisten nach Japan geschickt, um den Bedarf an Hilfe abzuklären. Morgen startet mit einem 40-köpfigen SEEBA-Team (Schnell-Einsatz-Einheit Bergung Ausland) die erste USAR-Gruppe aus Deutschland nach Japan. [Bericht]
ISAR entsendet heute Abend ein 3-köpfiges Erkundungsteam nach Japan. [Bericht]
@fire hat ein insgesamt 100-köpfiges Team einsatzbereit gemeldet. Dies setzt sich zusammen aus rund 30 Spezialisten von @fire, 50 Personen vom Medizinischen Katastrophen Hilfswerk (MHD), dass auchschon mit in Haiti war. Die restlichen Personen sind vom Deutschen Rettungshundeverein und medizinischem Personal von USAR Irland. [Bericht]

„Leider“ bin ich nicht in Japan – was sich hinter einem Tag wie dem heutigen verbirgt, das ist metaphorisch am Bild oben zu sehen: Impfpass, Fremdwährung, USB-Stick…und vieles mehr. Worum geht’s? USAR-Teams müssen entscheiden, ob sie in Bereitschaft gehen, oder nicht. Das bedeutet: Warten auf go / nogo.

Derzeit sind ca. 50 Teams nach UN INSARAG einsatzbereit, unter Anderem auch wir von @fire. Aktuell werden Teams aus USA, Neuseeland, Australien und Taiwan explizit angefordert, was sich sicher auch aus der Historik, Nähre und dem vorgesehenen Einsatzspektrum ergibt. Wie es weiter geht, das werden wir sehen, aber diese Anforderung mach absolut Sinn.

Was ich aber loswerden wollte: der Tag heute hat ganz klar gezeigt, welche Medien gut sind, und welche einfach nur peinlich. Bei manchen – ohne Namen zu nennen – war das Panikmache übelster Art, zwischendurch mit Atom-Weltuntergangsalarm. Meine Empfehlung? BBC News. Neigen nur ganz wenig und nur ab und zu zu Übertreibungen – ansonsten eine sachliche und fachliche Berichterstattung, die man nur als begrüßenswert betrachten kann.

Am 22. Februar suchte ein Erdbeben der Stärke 6.3 die Stadt Christchurch in Neuseeland heim. Besonders verheerend war die Tatsache, dass das Epizentrum nah an der Oberfläche war. Aktuell werden 75 bestätigte Tote gezählt, mit ca. 300 weiteren vermissten Personen. Alle wichtigsten Informationen werden unter Anderem hier bei Wikipedia zusammengetragen. Weiterlesen

Kategorie: Aktuelles, Ausland
Tags: , , ,

Meckenheim (nw). Heute morgen ereignete sich in Meckenheim bei Bonn eine Gasexplosion in einem Reihenhaus. Mindestens zwei der Bewohner wurden verletzt, ein dritter Bewohner wird noch vermisst. Die komplette Front des Hauses wurde durch die Explosion herausgerissen.

Update 14.30 Uhr: Mittlerweile wurde der vermisste Mann, der Hausbesitzer, unter den Trümmern gefunden. Er konnte nur noch tot geborgen werden.

[Link]General-Anzeiger

[maps]Einsatzstelle

[Feuerwehr]FF Meckenheim


Kategorie: Aktuelles, Feuerwehr Weblog
Tags: , ,

(iw) Zugegeben, ich kannte diese Reihe noch gar nicht, danke an @fl112 für den Hinweis auf diese besonders interessante, USAR-lastige Episode:

Weiterlesen

Kategorie: Ausbildung, Taktik
Tags: , ,

Stein a.d. Traun (by), (cl). Bei einem Felssturz am gestrigen Abend kamen ein 45-jähriger Familienvater und seine 18-jährige Tochter ums Leben als ein tonnenschwerer Felsbrocken, ungefähr so groß wie 2 Reisebusse, auf ein Einfamilienhaus stürzte und dieses komplett zum Einsturz brachte. Die Ehefrau und ein Sohn konnten heute morgen schwer verletzt aus den Trümmern gerettet werden. Warum es zu dem Unglück kam, ist noch unklar.

[Links] Tagesschaukleine Zeitung (m. Bild)Süddeutsche

[Bilderstrecke] AKTIVNEWS

[Feuerwehr] FF Stein an der Traun

[maps] Stein an der Traun

Kategorie: Aktuelles, Feuerwehr Weblog
Tags: ,

(cl). Ich habe mir mal die Mühe gemacht und versucht, zu den USAR-Teams aus allen Herren Ländern, die in Haiti im Einsatz sind oder waren, Informationen zu finden.

Erstes Problem: Wo finde ich eine Übersicht, wer im Einsatz ist. Da habe ich bei reliefweb etwas gefunden. Eine Übersichtsseite der United Nations,  auf der Informationen zu vielen Katastropheneinsätzen weltweit gesammelt werden. Ausserdem war diese Bilderstrecke des Daily Telegraph eine Quelle.

Zweites Problem: Google mit eingeschränkten Fremdsprachenkenntnissen bemühen. Daher fehlen mir aus dem spanischen Sprachkreis fast alle Länder/Teams. Informationen gerne in die Kommentare.

Hier nun das Suchergebnis:

Weiterlesen

Kategorie: Aktuelles, Ausland, Erdbeben Haiti, Feuerwehr Weblog, SPEZIAL
Tags: , , ,

(cl). Gestern (Donnerstag) Abend gegen 23 Uhr ist das @fire-Team in der Dominikanischen Republik gelandet. Vom Flughafen Punta Cana aus es auf dem Landweg nach Santo Domingo. Dieser Ort hat sich als Drehscheibe für die internationale Hilfe entwickelt. Es soll eine Luftbrücke nach Port-au-Prince von dort aus geben.

Ankunft am Flughafen Punta Cana

Weiterlesen

Kategorie: Aktuelles, Erdbeben Haiti, Feuerwehr Weblog, SPEZIAL
Tags: , ,

(cl). [2. Update 12.10 Uhr] Ich habe gerade mit Irakli telefoniert. Um 12.15 Uhr startet der airberlin-Flug nach Punta Cana. Der Flug dauert ca. 10 Stunden. Dann dauert es ca. 2-3 Stunden bis die knapp 4 Tonnen Material (mit dem Malteser-Hilfsdienst Medizinischen Hilfswerk Deutschland zusammen) abgeladen und wieder aufgeladen sind. Wie lange dann die Busfahrt nach Port-au-Prince dauert, kann keiner genau sagen, das Team geht von ca. 10 Stunden aus. Angeblich ist mobiles telefonieren in Haiti wieder einigermaßen möglich.

Wer wissen will, wo der Flieger gerade steckt, kann hier schauen. Einfach auf „Track“ klicken.

Das Team kurz vor dem Boarding

Das Team kurz vor dem Boarding

Weiterlesen

Kategorie: Aktuelles, Feuerwehr Weblog, SPEZIAL
Tags: , ,

(cl). Noch immer sind gesicherte Informationen aus dem Katastrophengebiet rar, da wichtige Regierungseinrichtungen genauso zerstört wurden, wie das Hauptquartier der UN.
Soviel ist sicher: Das stärkste Erdbeben in der Region seit über 200 Jahren hat die Hauptstadt Port-au-Prince fast vollständig zerstört. Es gibt auch 30 Stunden nach dem Beben keine Strom- oder Wasserversorgung, viele Straßen sind unpassierbar.  Opfer des Bebens liegen notdürftig abgedeckt am Straßenrand, die Gefahr von Seuchen steigt an. Es wird befürchtet, dass die Zahl der Todesopfer in die Zehntausende geht.

Hilfe aus Ecuador

Ein Flugzeug wird in Ecuador mit Hilfsgütern beladen

Bild von Presidencia de la República del Ecuador

Weiterlesen

Kategorie: Aktuelles, Feuerwehr Weblog, SPEZIAL
Tags: , , ,

Bottom