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(CS) Nachdem vor einigen Jahren der Kamerad Wiedemann beim Orkan Kyrill während des laufenden Einsatzes einen Herzinfarkt erlitt und dieser bisher, auch nach langen Rechtsstreitigkeiten nicht als Dienstunfall bewertet wird, können sich nun alle Recklinghäuser Feuerwehrmitglieder sicherer fühlen.

Die Stadt Reckinghausen hat sich, unter federführender Mitarbeit von Bürgermeister und Wehrführer, dazu entschlossen, ihre Blauröcke mit einer Zusatzversicherung gegen Erkrankungen im Einsatzdienst abzusichern. Die Zusatzversicherung deckt Bereiche ab, die der allgemeine Schutz durch die UK NRW nicht abdeckt. Unter diese Bereiche gehören Krankheiten als auch Infektionserkrankungen, insbesondere in den momentanen Zeiten der Schweinegrippe.

Die Stadt schützt damit alle ihre 279 Feuerwehrmänner in den sechs Löschzügen und alle ihre Mitglieder der Jugendfeuerwehr vor einem eventuellem (finanziellem) Fiasko im Fall der Fälle. Die auftretenden Kosten trägt dabei die Stadt alleine, mit rund 1500 Euro pro Jahr für alle Versicherungsnehmer in ihren Reihen.

Die Feuerwehr Recklinghausen beschreitet mit dieser Versicherung einen offenbar bisher einmaligen Weg zur Absicherung der ehrenamtlichen Helfer und will auch andere Feuerwehren von der Idee der Zusatzversicherung überzeugen.

Der Fall Wiedemann, der auslösend für die Idee der Zusatzversicherung war, läuft bereits in zweiter Instanz beim Landessozialgericht Essen, wo er für die Anerkennung seines Herzinfarktes während des Orkans als Arbeitsunfall gegen die UK NRW kämpft. Der Ausgang der Verhandlung ist bisher unklar.

Weitere Infos gibt es hierzu:
Recklinghäuser Zeitung
WAZ Recklinghausen
Feuerwehr Recklinghausen

(sc). Zugegeben, Berg- und Lawinenopferrettung gehört nicht zu den Kernaufgaben der Feuerwehr, dennoch finde ich einen Artikel aus der Augsburger Allgemeine ganz informativ. Der Artikel fragt anhand eines aktuellen Vorfalls in Spitzingsee, wer die Kosten des Einsatzes trägt. Diejenigen, die nicht verletzt werden, müssen auf ihre private Unfallversicherung hoffen, verletzte dürfen sich mit ihrer Krankenkasse auseinandersetzen.

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(iw) Sorry wenn ich nicht mehr als ein Gerücht bestätigen kann, aber alleine die Anzahl der Suchbegriffe nach „BMI 30“ lässt zumindest darauf schliessen, dass diese Meldung irgendwo im Radion gelaufen sein muss. Das Gerücht besagt, eine Versicherung hätte durchgesetzt oder würde durchsetzen, dass der BMI eines aktiven Feuerwehrlers den Wert von 30 nicht übersteigen darf.

Somit wäre Arnold Schwarzenegger ungeeignet, aber das ist eine andere Geschichte. Wir versuchen, mehr herauszufinden.

(Update) Bei der Allgäuer Zeitung: Gilt für Atemschutzgeräteträger. (Danke, @cajonplayer)

Kategorie: Aktuelles
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(sc). Zugegeben, die Fage „Was ist orange und „rettet“ Leben?“ist ein wenig plakativ und führt in die Irre. Die Rede ist von den rund 22.000 Notrufsäulen, die entlang bundesdeutscher Straßen aufgestellt sind. Betriebn werden diese seit 1999 von der Hamburger GDV Dienstleistungs-GmbH, die im Auftrag der Autoversicherer im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) tätig ist. WeltOnline berichtet in einer Reportage über die Stimmen hinter den Säulen. [WeltOnline]

Kategorie: Ausbildung, Taktik, Feuerwehr Weblog
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