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In der Feuerwehrausbildung wird die Schubladen-Metapher recht gerne verwendet. Wer sie nicht kennt: mein Wissen ist in ganz vielen verschiedenen Schubladen gespeichert, und je mehr (gefüllte) ich davon habe, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich kniffelige Einsätze bewältigen kann. In anderen Worten: es geht auch um Optionen. Nicht alle Optionen sind zwingend sinnvoll, und aus meiner Sicht gibt es nur sehr wenige Dinge, die man pauschal verteufeln sollte.

Mit dieser mehr oder weniger aussagekräftigen Einleitung wollte ich eine Bilderstrecke vom letzten Jahr nachholen, als im Schwedischen Katrineholm ein nietnagelneuer Volvo mit Kettenzug auseinandergenommen wurde. Mir ist völlig klar, dass alleine das Wort „Kettenzugmethode“ bei einigen eine automatische allergische Reaktion auslösen dürfte. Mein Tipp: erstmal angucken, und zwar live am neuen, sicheren PKW, dann könnten wir gerne diskutieren.

Mit Hinblick auf die Aussage oben: es geht hier nicht um eine allmächtige, alleinige Lösung, sondern um eine Option mehr. Klar, ist sie nicht immer und überall anwendbar. Muss ja nicht sein.

Wer die Methode nicht kennt: von hinten wird eine Kette an beide C- bzw. D-Säulen angebracht (statische Kette). Von vorne geht man dann mit drei verschieden langen Ketten an: die kurze um die Lenksäule, die zweite um die Fahrer-A-Säule und die dritte um die Beifahrer-A-Säule. Man zieht, schaut sich an wo es „zieht“ und macht einen Entlastungsschnitt. Vorteil: es wird an drei Stellen gleichzeitig gezogen. Nachteil: Komplex, erfordert Platz, Erfahrung, und, und.

Soll sich jeder seine Meinung bilden. Ich finde, eine extra Option ist besser als gar keine. Bilderstrecke hier:

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(iw) THL-mässig für den einen oder anderen vielleicht nicht uninteressant: so sehen verformte Volvos aus. Einmal ein XC90 (glaube ich), nachdem er zweimal von einem Kran fallen gelassen wurde. Aufprallgeschwindigkeit ca 50km/h. Wie man sieht, null Innenraumverformung, und das ist ziemlich erstaunlich, finde ich. Dieses Aussage bezieht sich eher auf moderne (qualitäts-)autos als nur auf Volvos. Für mich im Umkehrschluss: eher sind die Insassen durch Beschleunigungskräfte „matsch“ als eingeklemmt, aber hier geht’s auch nur um den 100% Frontaufprall. Weiterlesen

(iw) Aktuell unterwegs in Schweden. Bei der heutigen Veranstaltung „Skadeplats“ trat das West Coast Rescue Team um Peter Wallin aus Falkenberg mit einer Schauübung an. WCRT dürfte insbesondere den Besuchern der Challenge in Osnabrück 2008 in Erinnerung sein – das Team ist immer noch mehr als aktiv. Weiterlesen

Kategorie: Ausbildung, Taktik
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ch390Von Dominic Suter

Endlich ist es soweit. Unser altes TLF, Jahrgang 1981, wird durch ein neues Erstangriff-Fahrzeug ersetzt. Einige Leser werden sich jetzt die Augen reiben oder mit einem mehr oder weniger starken Kopfschütteln weiter lesen; ein TLF ist nun einmal kein Erstangriff-Fahrzeug in Feuerwehr Deutschland. Weiterlesen

Kategorie: Technik, Fahrzeuge, Produkte und Ausrüstung, Techwatch, Fahrzeuge, Ausrüstung, Produkte
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